Jeder der in einen Angelladen geht und sich dort ein paar Fliegen kauft, ist sich meistens nicht wirklich bewusst welchen weiten Weg diese Fliegen eventuell bereits zurück gelegt haben, bevor sie das erste Mal europäisches Wasser sehen. Als mir ein Bekannter vor einiger Zeit beim Fischen die „Mrs. Simpson“ zeigte war ich sofort begeistert. „Diese Fliege fischt man am Mount Kenya!“ meinte er zu mir. „Du fliegst doch nach Kenia. Hast Du nicht Lust mal zu sehen wo diese Fliegen gebunden werden?“ Natürlich hatte ich Lust! Denn auch mich interessierte es brennend wo diese Fliegen hergestellt werden und wer dahinter steckt.
Fliegenfischen im Regenwald – Die Browntrouts vom Mount Kenia
Wie es der Zufall wollte, konnte ich bereits zwei Jahre nachdem ich Nairobis Fliegenbinder besucht hatte, endlich die Gelegenheit nutzen und am Mount Kenia die Fliegenrute schwingen. Bei einem Erkundungstrip durch ganz Kenia, stand auch der Mount Kenia auf unserer Liste. Zusammen mit drei Freunden fuhren wir von Nairobi aus direkt in die Regenwälder des Mount Kenias. Ich war aufgeregt wie ein kleines Kind, als ich das erste Mal die kleinen Bäche und Flüsse mit eigenen Augen sah. Diese sahen schon sehr Fischträchtig aus.
Im Bereich des Süßwasserangelns ist Drop-Shotten seit Jahren der Garant für tolle Fänge. Das des aus den USA stammenden Trend auch bald in den Bereich des Salzwasserfischens übergreifen würde, war klar. Seit einiger Zeit gibt es verschiedene Hersteller aus den USA, welche spezielle Köder für das Drop-Shotten auf tropische Salzwasserfische entwickelt haben. Ich habe ein paar einfache, selbstgebaute Montagen bei meinem letzten Salzwassertrip in Kenia ausprobiert. Das Ergebnis dieses Experimentes waren tierischer Muskelkater und leichtes Stechen im Kreuz…
Nachdem die Marke Xzoga bereits den deutschen Süßwassermarkt erobert hat, wird es in Zukunft auch ein Team geben, welches den großen Salzwasserräubern nachstellt. Kai Häffner, Inhaber der Firma Tackle-Import und deutscher Distributor von Xzoga, kann sich ab Mitte Juni auf tatkräftige Unterstützung freuen. Neben dem Teamleader Andreas Knausenberger, wird Oliver Jungermann das Xzoga Salzwasserteam Deutschland unterstützen.
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Lass es krachen! - Popperfischen auf Longfin Jacks
Mit einem lauten Knall verschwindet der noch eben an der Oberfläche geführte Halco Roosterpopper unter einem großen Schwall. Die Rute bis zum Anschlag gebogen und laut kreischt die Rolle. Die 20lbs Geflochtene fliegt nur so von der Rolle. Das ist Popperfischen auf Longfin Jacks in einer der vielen Lagunen mitten im Urwald Gabuns an der Westafrikanischen Küste. Kaum eine Fischerei macht mehr Spaß, als das Popperfischen mit leichtem Gerät auf Jacks und bringt mehr Action.
Wie aus dem Nichts durchbricht eine große Rückenflosse und ein langes Schwert die Oberfläche des tiefblauen, Indischen Ozeans. Energisch versucht der Segelfisch den Köder zu erwischen. Nach einigen Versuchen und mehrfachem, pfeilschnellen Köderwechsel, kreischt die 30lbs Tiagra endlich auf. Doch Zeit zur Entspannung bleibt nicht. Ein weiterer Sailfish macht sich auf die noch immer langsam getrollten Stripbaits her. Nach kurzer Freespoolphase wird der Bremshebel auf Strike geschoben und auch dieser Sail beginnt in hecktischen und rasanten Sprüngen seine Flucht…
Darauf haben die Big-Gamer schon lange gewartet. Das neue Großwerk von Jürgen Öder und Kurt Lehr ist nun endlich im Handel. Dieses tolle und äußerst umfangreiche Buch, gibt einen tollen Einblick in die Welt der großen Salzwasserräuber und ist für Anfänger und Profis eine tolle Bereicherung. Neben den beliebtesten Sportfischen werden auch Tackle, Köder, Drill und interessantes, wissenschaftliches Hintergrundwissen in dem 480 Seiten dicken Fachbuch beschrieben.
Zitat:
Dr. Henning Stilke, Chefredakteur des BLINKER: Ein Buch, das sich den größten Fischen und den intensivsten Fanggefühlen widmet, setzt sich höchsten Anforderungen aus. Es muss so groß und stark sein wie das Thema…Das vorliegende Buch zähle ich schon mit dem Tag seines Erscheinens zu den Grandern.
Wir alle kennen die Aufnahmen von bis in das Handteil gebogenen, extrem kurzen Ruten und kreischende Rollen. Jiggen, ein Trend welcher unter anderem die Asiaten zu einem wahren Hype unter den Salzwasser Sportanglern gebracht hat, ist gefragt wie nie zuvor. In unseren Breitengraden ist diese Art der Fischerei aber nur wenig bekannt. Der ein oder andere spielte vielleicht schon einmal mit dem Gedanken im Urlaub diese spektakuläre Fischerei selbst zu versuchen. Doch findet man nur wenige Informationen über das Jiggen in den deutschsprachigen Medien.
Kenia ist nicht nur beim klassischen Trolling bei den Big Gamern sehr beliebt. Inzwischen sind Methoden wie das Jiggen, Dorpshotten und Fliegenfischen begehrt wie nie zuvor. Seit einigen Jahren betreiben wir in Kenia diese neuen Trends mit großem Erfolg.
Die Bedingungen zum Jiggen und Dropshotten sind in Kenia allerdings sehr speziell. So richten sich beide Methoden immer nach dem im Moment im indischen Ozean vorhandenen Fischarten. Beim Jiggen können neben Barrakudas, Amberjacks, Giant Trevallys, Horseeye Jacks, Yellowfins und verschiedenen Groupern, auch einige Snapperarten erbeutet werden. Letztgenannte Fischarten trifft man vor allem in größeren Tiefen an den äußeren Ripps an. Dort kommen diese ganzjährig in großen Mengen vor. Um allerdings in die tieferen Regionen und somit auch an den Fisch zu kommen sind an den Ripps schwere Jigs ab 500g sowie starke Ruten erforderlich. Unter 500g ist es durch die Strömung und die Drift nahezu unmöglich an den Fisch zu kommen. Anders sieht das bei den übrigen Fischarten aus. Die verschiedenen Jackarten sowie die GTs halten sich im flacheren, küstennahen Bereichen auf. Die Drift ist hier nicht so stark und auch die Unterströmungen erlauben ein Fischen mit leichten Jiggs bis 400g.
„Hast Du Lust zum Fischen nach Kuba zu fliegen?“ Was für eine Frage! Natürlich hatte ich da Lust drauf. Und so kam es, dass ich eine meiner aufregendsten und extremsten Angeltouren meiner bisherigen Laufbahn erleben durfte. Bereits einige Wochen im Vorfeld planten wir den zehn Tage langen Trip in die Karibik. Wir deckten uns ordentlich mit Tackle ein und so staunte der kubanische Zoll nicht schlecht, als wir sagenhafte 105 Kilo Gepäck mitten im Unwetter in Varadero durch den Zoll schoben.